Turniertanzkleider
Härtetest für Design und Material
Profitänzer treten vor Preisrichtern und TV-Kameras auf. Hier genügt ein einfaches Partykleid natürlich nicht. Wo bei „normalen“ Tanzkleidern Haut zu sehen ist, verdecken bei Turniertanzkleidern transparente Einsätze aus Chiffon oder Tüll die blanke Haut. Auch ist das Material deutlich fester als bei Partykleidern und mit Mesh- oder Schaumstoff-Einsätzen verstärkt. Im Oberteil sind meist stützende BH-Elemente eingearbeitet, in der Taille formgebende Bügel oder elastische Bündchen.
Turniertanzkleider sind immer der Tänzerin auf den Leib geschneidert. „Von der Stange“ gibt es diese Kleider selten. Der Neupreis für ein Latin-Kleid liegt bei knapp 1.500 Euro, ein Standardkleid, also für die Performance von Standardtänzen bei 2.000 Euro. Da es sich hier um Maßarbeit handelt, gibt es kaum Anbieter im Internet. Viele Ensembles, Tanzschulen und Vereine haben feste Verträge mit einer Schneiderei vor Ort und arbeiten jahrzehntelang mit dieser zusammen.
Wichtig bei der Auswahl ist: Das Tanzkleid stellt immer ein weibliches Pendant des männlichen Outfits dar. Daher muss sich das Paar vor der Kleiderwahl überlegen, welche Eindruck es erzeugen will. Farbpsychologie, Dynamik, Dramatik, optisches Zusammenspiel bei bestimmten Figuren, all das ist wichtig und beeinflusst auch die Preisrichter. Eine sehr schöne Auswahl finden Sie z.B. bei Tangomode.de und bei Cult-Boutique.com. Unter Tanzmitmir.net können Tänzer nicht nur Hintergrundinformationen abrufen, sondern auch ein gut besuchtes Forum besuchen.
Geheimtipp: Unter Tanzsportartikel.de verkaufen Profitänzer ihre gebrauchten Kleider und Schuhe! Hier kann man mit Glück ab und zu ganze Formations-Outfits erstehen. Der Vorteil gegenüber manchem Online-Auktionshaus ist, dass hier nur registrierte Profitänzer ihre Kleidung verkaufen und konkrete Angaben über Einsatz und Zustand machen.



