Tanzkleider Beratung

Tanzkleider für „echte“ Tänzerinnen

Zurück zur Eingangsregel „ein Tanzkleid ist immer im Dienst“. Ein Salsakleid zum Beispiel betont Hüftbewegungen und Schrittfolgen. Es muss daher am Oberkörper hauteng sein, die Achseln freilassen und ab der tief angesetzten Taille in einen schwingenden, glockigen Minirock übergehen, wahlweise auch in einen asymmetrisch geschnittenen geschlitzten Bahnenrock.


Bei Standardtänzen dagegen sind sichtbare Achselhöhlen tabu. Hier geht es um den Eindruck von Eleganz und fließender Bewegung, der Fokus liegt auf Oberkörper und Beinen, während die Hüfte fast statisch bleibt. Tanzkleider für Standardtänze sind daher nie ärmellos, mindestens knielang und weniger sexy als Tanzkleider für lateinamerikanische Tänze.

Für Jive und Rock’n’Roll-Tänzerinnen ist der mehrlagige Pettycoat Pflicht, hier darf das Kleid auch zweiteilig sein und aus Rock sowie einem engen Bustier oder Top mit Puff- oder Flügelärmeln bestehen. Stilecht ist hier übrigens das kleine, gepunktete Halstuch!

Für Tango- und Flamenco-Tänzerinnen gibt es klassische Tanzkleider mit betont weitschwingenden, meterlangen Bahnenröcken, die Raum genug für die raumgreifenden Schrittfolgen bieten und dadurch ständig in Bewegung sind.

Bauchtanz ist eine spezielle Disziplin. Hierzu gehört ein bauchfreies Oberteil mit langen Ärmeln und ein tief auf den Hüften sitzender Rock, der meist aus Satin und mehrlagigem Chiffon besteht und mit Glöckchen, Münzgürteln, Troddeln, Tüchern und anderen orientalischen Accessoires aufgepeppt wird.

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