Exkurs Stretchkleider

Bequem wie eine zweite Haut

Mit dem Begriff „Stretch“ wird alles bezeichnet, was sich dehnen lässt. Party- und Tanzkleider, die in Einheitsgrößen angeboten werden, gehören zwar streng genommen auch dazu, aber umgangssprachlich meint man mit Stretchkleid vor allem schlichte, bequeme Party, und Freizeitkleider aus Baumwolle oder Viskose mit 5% bis 10% Elasthan-Anteil.


Der Phantasie des Designer sind hier keine Grenzen gesetzt. Allerdings gehören Stretchkleider nicht aufs elegante Tanzparkett, sondern eher in den Freizeit-Bereich und in die Strandbar. Das Baumwoll- oder Viskose-Elasthan-Gemisch wird im Handel auch oft als Jersey bezeichnet und ist elastisch, atmungsaktiv, tragefreundlich – aber keineswegs festlich. Tanzkleider aus stretchigem Jersey passen ideal für eine sommerliche, zwanglose Tagesveranstaltung oder als Übungs-Outfit fürs Tanztraining.

Stretchkleider gibt es als glockige Minikleider und knöchellange Schlauchkleider, mit langen oder kurzen Ärmeln, in (fast) allen Farben, aus glattem Baumwolljersey oder gesmoktem Viskose-Gemisch. Da das Material herrlich flexibel und formbeständig ist, braucht ein Stretchkleid keine Knöpfe, Reißverschlüsse oder Schnürungen. Man schlüpft einfach hinein, fertig. Und weil Stretchkleider mit Baumwoll- oder Viskoseanteil das Licht nicht reflektieren, zaubern sie auch eine prima Figur.

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