Exkurs Satinkleider

Satin: ideal für den glanzvollen Auftritt

Satin glänzt. Immer. Die glatte Oberfläche reflektiert jede noch so kleinste Lichtquelle intensiv. Und eignet sich daher schon mal nicht für Mauerblümchen oder Damen, die sich unauffällig unter das Partypublikum mischen wollen. Für wilde Partynächte ist Satin ideal, weil der Stoff Gerüche und Getränkespritzer kaum annimmt. Auch ist Glanzsatin blickdicht, weshalb man kein Unterkleid benötigt. Satinkleider sind in allen Farben erhältlich, im Frühjahr 2009 dominiert allerdings das intensive Violett die Kollektionen.


Einziger Nachteil: Satin besteht aus 100% Polyester, weshalb es keinen Schweiß absorbiert, nicht atmungsaktiv ist, sich statisch auflädt und daher für „echte“ Tanznächte nicht ideal ist. Wer aber nur eine Party durchtanzen möchte, macht in einem Satinkleid eine tolle Figur. Satin betont übrigens jede Rundung des Körpers und eignet sich nicht zum Kaschieren kleinerer Problemzonen.

Plissierter Satin, also Satin, der teilweise in dauerhafte, stark definierte Falten gelegt wurde, trägt sogar zusätzlich auf, weil er durch den Faltenwurf den Eindruck von Volumen erzeugt. Bei gertenschlanken Damen wiederum wirkt ein Pliséerock-Teil eines Tanzkleides elfenhaft und romantisch.

Bei Satinkleidern gilt ein wichtiger Stylingtipp: Accessoires sind unnötig. Der Stoff ist so glamourös und ein „Solo-Hingucker“, dass jeder weiterer Glitzer-Effekt, ob durch Ohrringe oder Colliers, nur stören würde. Auch das Kleid selbst wirkt in Satin am schönsten, wenn es keine allzu verspielten Applikationen trägt. Ein Satinkleid mit Schleifen, Rüschen oder Volants wirkt schnell billig und overdressed, während Satin in einer klaren, schlichten Linie mit raffinierten Layers und dezenten Raffungen ohne überflüssige Details einfach edel und luxuriös wirkt, und durchaus mit normaler Abendmode mithalten kann.

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