Exkurs Bustierkleider

Bustierkleider: sexy und nur für selbstbewusste Damen!

Eva Longoria und Eva Mendes haben es bei den großen Film-Feiern im Winter vorgemacht: Träger sind entbehrlich. Bustierkleider wirken unbeschreibliche weiblich, elfenhaft, romantisch. Sie zaubern einen Schwanenhals, lenken den Blick auf ein schön geformtes Dekoletée und lassen die Arme grazil erscheinen. Deswegen werden Bustierkleider mit Vorliebe als Hochzeitskleider eingesetzt.


Das ideale Bustierkleid besteht aus einem hautengen Oberteil, das entweder elastisch ohne Reißverschlüsse oder Knöpfe anliegt, oder zusätzlich auf Figur geschnürt wird, z.B. mit der über-Kreuz-Korsettschnürung im Rücken. Die Taille verläuft ebenfalls sehr schmal und ist oft gerüscht oder mit einem breiten gerafften Bund geformt. Der Rockteil eines Bustierkleides bildet den Kontrast zum schmalen Oberteil und besteht oft auf mehrlagigem, federleichten Chiffon, Satin oder Materialmix. Dabei endet der Rock spätestens eine Handbreit über dem Knie. Durch diese Proportionen wirkt die Trägerin zierlich und schlank. Aber!

Zum Tanzen sind Bustierkleider nicht in allen Fällen die ideale Garderobe. Das berühmte beidseitige Klebeband ist hier die einzige Möglichkeit, das Oberteil auf der Haut zu fixieren, damit bei schwungvollen Armbewegungen nichts rausrutscht. Je ein Streifen rechts und links unter den Armen auf den oberen Rippenbögen genügt, denn hier rutscht das Bustierkleid immer als erstes.

Absolutes Don’t: ein BH mit transparenten Trägern. Bei Oberweite ab C sollte unter dem Bustierkleid eine trägerlose Büstenbene getragen werden. Das sind BHs ohne Cups, die lediglich Stützfunktion haben und sich nicht durch den Stoff abzeichnen. Bei kleiner Oberweite hilft es, statt Klebeband oder BH die eigenen Kurven mit flachen, hautfarbenen Silikonpads auszupolstern und damit das Dekoletée an Ort und Stelle zu halten. Diese Pads halten durch die Körperwärme von alleine und sorgen dafür, dass das Kleid nicht verrutscht.

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